Kommunaler Straßenbau & kleinere Projekte
Für Gemeindestraßen, Ortsverbindungen, Zufahrten und kleinere Gewerbeflächen. Kompakte Bauweise, wirtschaftlich bei mittlerem Materialdurchsatz.
Details →Materialbeschicker (MTV) für gleichmäßige Übergabe an den Straßenfertiger. Vier Leistungsklassen von bis 1.000 t/h bis 5.000 t/h Förderleistung. Weniger Temperaturverlust, geringere Entmischung, höhere Einbauqualität. Bundesweit verfügbar.
Ein Asphaltbeschicker – auch Material Transfer Vehicle (MTV), Mischgutbeschicker oder Pufferbeschicker genannt – ist die Maschine zwischen Lkw-Anlieferung und Straßenfertiger im Einbauzug. Der Beschicker nimmt das heiße Mischgut vom Lkw auf, speichert es in einem thermisch isolierten Materialpuffer und übergibt es gleichmäßig und kontinuierlich an den Fertiger.
Der entscheidende Vorteil: Der Lkw muss nicht mehr direkt am Fertiger andocken. Dadurch werden Stop-and-go-Effekte im Einbauzug reduziert, die Mischguttemperatur bleibt stabiler, die Entmischung wird verringert und der Fertiger arbeitet mit konstantem Materialfluss. Das Ergebnis ist eine höhere Oberflächenqualität und ein gleichmäßigerer Schichtaufbau.
Sechs typische Szenarien, in denen ein Beschicker die Einbauqualität und Wirtschaftlichkeit verbessert.
Wenn große Mengen Mischgut pro Stunde eingebaut werden und der Fertiger kontinuierlich beschickt bleiben muss.
Bei breiten Einbauprofilen steigt die benötigte Materialmenge pro Meter. Der Beschicker puffert und verteilt gleichmäßig über die volle Breite.
Wenn Lkw nicht konstant eintreffen, entkoppelt der Beschicker die Anlieferung vom Einbauprozess – kein Stillstand am Fertiger.
Bei Autobahnen, Flughäfen und Rennstrecken entscheiden Temperaturkonstanz und Homogenität über die Abnahmequalität.
Je länger der Einbauabschnitt, desto wichtiger wird der unterbrechungsfreie Materialfluss – der Beschicker sichert das.
Bei Decken- erneuerungen mit begrenztem Baufeld sorgt der Beschicker für Tempo und Qualität trotz eingeschränkter Logistik.
Vier Klassen für kommunalen Straßenbau bis zum Großflächeneinbau auf Flughäfen.
Für Gemeindestraßen, Ortsverbindungen, Zufahrten und kleinere Gewerbeflächen. Kompakte Bauweise, wirtschaftlich bei mittlerem Materialdurchsatz.
Details →Die häufigste Klasse für professionellen Straßenbau. Ausreichend Pufferkapazität für mittlere bis hohe Einbaugeschwindigkeiten.
Details →Für Autobahnen, breite Einbauprofile und hohe Einbaugeschwindigkeiten. Großer Materialpuffer, hohe Förderleistung, stabile Temperaturhaltung.
Details →Maximale Förderleistung für Großflächen, Start-/Landebahnen, Containerterminals und Industrieareale. Dauerbetrieb unter höchsten Anforderungen.
Details →Keine Unterbrechungen am Fertiger. Kontinuierliche Beschickung statt taktungsabhängigem Stopp-Betrieb.
Thermisch isolierter Puffer reduziert Wärmeverlust zwischen Lkw und Fertiger – besonders bei kühler Witterung oder langen Fahrwegen.
Das Mischgut wird vor der Übergabe homogenisiert. Grobkorn- und Feinkornanteil verteilen sich gleichmäßiger.
Lkw-Wechsel am Fertiger entfallen. Der Einbauzug arbeitet ohne Unterbrechung – gleichmäßigere Oberfläche, weniger Nähte.
Bessere Ebenheit, konstanterer Schichtaufbau, weniger Nacharbeit. Relevant für Abnahmeprüfungen und Qualitätsstandards.
Der Beschicker gleicht schwankende Lkw-Takte aus. Der Fertiger arbeitet unabhängig vom Lieferrhythmus.
Acht typische Projektszenarien mit Leistungsklassen-Empfehlung.
2.000–5.000 t/h. Breite Einbauprofile, hohe Geschwindigkeit, lange Abschnitte. Höchste Anforderung an Temperatur und Ebenheit.
1.000–2.000 t/h. Mittlere Breiten, konstanter Durchsatz. Standardprojekt im professionellen Straßenbau.
Bis 1.000 t/h. Gemeindestraßen, Ortsdurchfahrten, Zufahrten. Kompakter Beschicker reicht oft aus.
1.000–2.000 t/h. Große zusammenhängende Flächen profitieren stark von kontinuierlichem Materialfluss.
2.000–5.000 t/h. Containerterminals, Lagerhallen-Zufahrten, Schwerlast-Flächen.
4.000–5.000 t/h. Höchste Anforderungen an Ebenheit, Tragfähigkeit und Einbautempo. Start-/Landebahnen, Rollwege.
2.000–3.000 t/h. Perfekte Oberfläche, höchste Griffigkeit, minimale Unebenheiten.
1.000–2.000 t/h. Begrenztes Baufeld, enge Zeitfenster. Beschicker sichert Tempo trotz Einschränkungen.
Tonnen pro Stunde. Bestimmt, ob der Beschicker den Fertiger ohne Unterbrechung versorgen kann.
Breite Einbauprofile erfordern höheren Materialdurchsatz pro Laufmeter.
Je schneller der Fertiger arbeitet, desto höher die benötigte Nachschubrate.
Unregelmäßige Anlieferung erfordert größeren Materialpuffer im Beschicker.
Autobahnen und Flughäfen verlangen konstante Temperatur und homogenes Mischgut.
Kleine Kommunalprojekte vs. Autobahngroßbaustelle – die wirtschaftlich sinnvolle Klasse variiert erheblich.
Im professionellen Straßenbau haben sich europäische und internationale Hersteller etabliert. Je nach Verfügbarkeit organisiert Rentwerk Maschinen aus dem professionellen Beschicker-Segment – etwa von Vögele, Dynapac oder BOMAG. Diese Hersteller stehen exemplarisch für hohe Förderleistung, thermisch optimierte Materialpuffer und robuste Bauweise unter Baustellenbedingungen.
Projekt, Einbaubreite, Schichtdicke, Einbaugeschwindigkeit, Zeitraum schildern.
Leistungsbedarf, Lkw-Logistik, Qualitätsanforderungen und Kompatibilität klären.
Passende Förderleistung aus dem Partnernetzwerk auswählen.
Transparent, projektbezogen, ohne versteckte Posten.
Bundesweite Logistik koordinieren. Termin und Stellfläche abstimmen.
Support bei Bedarf. Saubere Abwicklung nach Projektende.
Zugriff auf professionelle Beschicker bundesweit – alle gängigen Leistungsklassen.
Logistik, Terminierung und Rückholung – bundesweit aus einer Hand.
Ein fester Ansprechpartner, der Ihr Einbauprojekt versteht.
Passende Klasse nach Förderleistung und Projektprofil – nicht nach Verfügbarkeit.
Nicht die größte Klasse, sondern die wirtschaftlich passende.
Klare Abrechnung – ein Ansprechpartner, ohne Schnittstellenchaos.
Ein Material Transfer Vehicle (MTV), das zwischen Lkw und Straßenfertiger arbeitet. Es nimmt Mischgut auf, speichert es in einem thermischen Puffer und übergibt es gleichmäßig an den Fertiger – ohne direktes Andocken des Lkw.
Bei hohem Materialdurchsatz, großen Einbaubreiten, wechselnden Lkw-Takten und Projekten mit hohen Qualitätsanforderungen. Typisch: Autobahnen, Bundesstraßen, Flughäfen, Großflächen.
Für kontinuierlichen Materialfluss im Asphalteinbau. Reduziert Temperaturverlust, Entmischung und Stop-and-go am Fertiger. Verbessert Ebenheit und Schichtaufbau.
Gleichmäßigere Übergabe an den Fertiger, konstantere Mischguttemperatur, geringere Entmischung, weniger Nähte, höhere Oberflächenqualität. Wirtschaftlich durch weniger Nacharbeit.
Abhängig von Einbaubreite, Schichtdicke und Geschwindigkeit. Bis 1.000 t/h kommunal, 1.000–2.000 t/h Bundesstraßen, 2.000–3.000 t/h Autobahn, 4.000–5.000 t/h Flughafen/Großfläche.
2.000–3.000 t/h als Standard. Bei sehr breiten Profilen oder hoher Geschwindigkeit bis 5.000 t/h.
Bis 1.000 t/h reicht in den meisten Fällen. Kompakt, wirtschaftlich, ausreichend Pufferkapazität.
Im professionellen Segment vor allem Vögele, Dynapac und BOMAG. Konkrete Verfügbarkeit klären wir projektbezogen.
Abhängig von Leistungsklasse, Mietdauer, Transport und Projektprofil. Transparente projektbezogene Kalkulation auf Anfrage.
Förderleistung, Mietdauer, An-/Abtransport, Einsatzort und Zusatzausstattung. Größere Klassen kosten mehr, rechnen sich aber bei hohem Durchsatz pro Einbautag.
Ja. Bundesweite Organisation über das Rentwerk-Partnernetzwerk. Logistik und Terminierung aus einer Hand.
Der thermisch isolierte Materialpuffer reduziert Wärmeverlust zwischen Lkw-Entladung und Fertigerübergabe. Besonders relevant bei kühler Witterung und langen Fahrwegen.
Das Mischgut wird vor der Übergabe an den Fertiger durchmischt und homogenisiert. Grobkorn und Feinkorn verteilen sich gleichmäßiger – bessere Verdichtung, gleichmäßigere Oberfläche.
Ja. Bei Parkplätzen, Logistikflächen und Flughäfen sichert der Beschicker den kontinuierlichen Materialfluss über große zusammenhängende Flächen.
Der Fertiger legt das Mischgut in der gewünschten Breite und Dicke auf die Straße. Der Beschicker versorgt den Fertiger mit Material – er puffert, homogenisiert und übergibt.
Projektart, Einbaubreite, Schichtdicke, Einbaugeschwindigkeit, Einsatzort, Zeitraum und – wenn bekannt – gewünschte Förderleistung.
Ja. Tages-, Wochen- und Projektmiete. Bei längeren Einsätzen sinkt der Tagessatz spürbar.
Nein. Bei kleinen Projekten mit konstantem Lkw-Takt und niedrigen Qualitätsanforderungen kann der Fertiger direkt vom Lkw beschickt werden. Bei höheren Anforderungen ist der Beschicker fast immer wirtschaftlich sinnvoll.
Je größer der Puffer, desto länger kann der Fertiger ohne Lkw-Nachschub weiterarbeiten. Entscheidend bei unregelmäßiger Anlieferung.
Ja. Gerade bei Deckenerneuerungen mit begrenztem Baufeld sorgt der Beschicker für Tempo und Qualität trotz eingeschränkter Logistik.
In der Regel innerhalb von 24 Stunden. Am schnellsten per Telefon unter +49 (0) 151 / 17979791.
Projektart, Einbaubreite, Förderleistung und Zeitraum nennen – wir schlagen die passende Leistungsklasse vor. Kostenlos und unverbindlich.